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Reisen in Kroatien
Als Bade- und Seglerparadies kennt man sie schon lange, die östliche
Adriaküste zwischen Koper und
Dubrovnik. Ihren Abwechslungsreichtum verdankt sie den vielen
kleinen, zum Teil tief eingeschnittenen Buchten und den unzähligen
Inseln Istriens und Dalmatiens, die in einigem Abstand vor der Küste wie
Stecknadelköpfe aus dem tiefblauen Meer ragen. Kaum ein Küstenabschnitt,
an dem man nicht schwimmen, Schnorcheln oder sonnenbaden könnte, kaum
ein Badeort ohne Surfbrett-, Segelboot-, oder Tauchgeräteverleih. Der
Tourismus an den Küsten Istriens und Dalmatiens hat eine lange
Tradition.Damals wie heute sind Städte wie Baska,
Malinska und Porec für die Urlauber in Kroatien ein Begriff.
Durch die neue Autobahn sind nun alle Städte in Kroatien – von Istrien
bis Dalmatien – näher an Westeuropa heran gerückt. Man erreicht zum
Beispiel die
Insel Rab oder die Insel Pag in der hälfte der Zeit die man
früher benötigte, und spart sich die Fahrt über die Kurvenreiche Adria
Magistrale.
Schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten reiste man zum Kuraufenthalt an die
östliche Adria, wo sich bald die ersten Seebäder etablierten. Für die
vornehmen Gäste wurden Pensionsvillen und Mondäne Hotels gebaut,
Uferpromenaden angelegt und subtropische Bäume in den Parks gepflanzt.
Obwohl die Epoche des Kurtourismus längst der Vergangenheit angehört und
Seebäder wie Portorotz,
Opatija,
Crikvenica oder Lovran sich in moderne Urlaubszentren gewandelt
habe, weht in diesen Orten auch heute noch ein Hauch von Noblesse. In
den 60er Jahren öffnete das damalige Jugoslawien als eines der ersten
sozialistischen Länder seine Pforten für Urlauber aus dem Westen, und in
den 70er und 80er Jahren hatte es sich bereits einen Spitzenplatz unter
den europäischen Urlaubsregionen erobert.
Nach dem Einbruch des Fremdenverkehrs durch den jüngsten Krieg geht
es nun wieder deutlich bergauf. Die Normalität ist in die Städte und
Dörfer zurückgekehrt, und das Bemühen, die Urlauer zurück zu Gewinnen,
wird an jeder Ecke spürbar. Nach wie vor konzentriert sich das
Hauptinteresse auf die Küste und die Inseln wie Rab,
Krk und andere, doch auch für die im Hinterland versteckten
Naturschönheiten lohnt sich ein Umweg. Überhaupt für Krk Kroatien.
Nicht weniger als sieben Nationalparks laden zu einem Besuch ein, sei es
nun die bezaubernde Brionische Inselwelt, die einzigartige Seen- und
Waldlandschaft von
Plitvice oder die karstigen Canyons von Paklenica. Das die
Region auch mit großartigen kulturellen Schätzen aufwarten kann, ist
kein Geheimnis, für machen aber vielleicht doch eine Entdeckung.
Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer und Habsburger haben ihre
Spuren in dieser Region hinterlassen, in der West und Ost,
mitteleuropäischer und mediterraner Kulturkreis auf einander treffen und
zu einer neuen, eigenständigen Kultur verschmelzen. Das wohl
eindrucksvollste Erbe dieser bewegten Vergangenheit in Istrien und
Dalmatien sind die auf Felseninseln angelegten und bis heute beinahe
unverändert erhalten gebliebenen Städte - hier möchten wir als Beispiel
nur Hvar,
Trogir oder Opatija nennen - mit ihren engen Treppengassen,
stimmungsvollen Plätzen und Häuserfassaden aus dem hellen Stein der
Region.
Die Blütezeit dieser Stadtbaukunst war auch die Blütezeit Dubrovniks,
damals eine freie Städterepublik, die es an Bedeutung mit Venedig oder
Genua aufnehmen konnte. Mit ihrer einmaligen, von Festungsmauern
umschlossenen Altstadt beansprucht die Metropole Süddalmatiens auch
heute noch eine Sonderstellung.
Warum? Sie hat alles was die Küstenstädte Dalmatiens so sehenswert
macht - und noch ein bisschen mehr.
Nicht weniger sehenswert ist die Stadt
Korcula auf der Insel Korcula. Tausende von Urlaubern aus aller
Welt verbringen Ihren Urlaub in dieser Stadt, um durch die engen Gassen
zu schlendern, und am Abend in den unzähligen Bars und Restaurants den
Tag aus klingen zu lassen.
Istrien und
Dalmatien, Landstriche in Kroatien die immer einen Besuch wert
sind.
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